Radfahrer sicherer unterwegs
Glücklich sind die Görsbacher, Urbacher und sämtliche Südharzer Radfahrfreunde. Das letzte Stück des heiß erkämpften Radweges zwischen den zwei Goldene-Aue-Dörfern ist blitzeblank und nagelneu.Tief Luft geholt - weil ihn die Fertigstellung des 3,3 Kilometer langen Radweges doch erleichterte - hatte Winfried Ludolph gestern. Der...
Mittwoch, 25.10.2006
Schöne Strecke für Radfahrer
GÖRSBACH (lo). Glücklich sind die Görsbacher, Urbacher und sämtliche Südharzer Radfahrfreunde. Das letzte Stück des heiß erkämpften Radweges zwischen den zwei Goldene-Aue-Dörfern ist blitzeblank und nagelneu. Tief Luft geholt - weil ihn die Fertigstellung des 3,3 Kilometer langen Radweges doch erleichterte - hatte Winfried Ludolph gestern.
Der Planungschef im Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde wusste, wie hart viele Bürger der zwei Goldene-Aue-Dörfer um eine gut ausgebaute Asphaltpiste gerungen hatten. Die Einwände, dass es dafür keine Finanzen gebe, ließen sie nicht gelten. Schließlich haben die engagierten Radfahrer gesiegt. Die vorfristige Fertigstellung des Weges - im Plan hatte Mitte November gestanden - sollen sie als kleines Geschenk der ausführenden Firma und der Leinefelder Behörde betrachten. "Es ging, weil Urbach und Görsbach mit ins Boot kamen", so Winfried Ludolph. Das Straßenbauamt hat 300 000 Euro investiert, und beide Dörfer waren mit 77 000 Euro dabei. Am 7. August waren die Arbeiten am kombinierten Rad-/Wirtschaftsweg begonnen und einen Monat vorfristig beendet worden.
Einer der stärksten Befürworter des Radweges war der Görsbacher Bürgermeister Siegfried Junker. Vehement hatte er sich gegen den Plan des Straßenbauamtes gewendet, weil dessen Experten die Route über die Trift führen und den Weg mit Schotter sichern wollten. Junkers Ehefrau sagte gestern: "Wir sind alle glücklich, dass unser Wille respektiert wurde. Gerade die Görsbacher, die zur Ärztin nach Urbach radeln, freuen sich sehr an dem neuen Weg. Da muss man keine Angst mehr vor den Autos haben."
Das Straßenbauamt Leinefelde ist zurzeit mit dem Anlegen des Radweges beschäftigt, der von Nordhausen nach Niedersachswerfen führt. Das trockene Herbstwetter kommt den Bauarbeitern sehr zupass.
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